03.09.10
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 Test: DivX-Player Medion MD 80796

Der erste DivX-6-Player ist da!

Ausgerechnet von einem Discounter kommt der erste DVD-Player, der DivX 6 vollständig unterstützt! Das spricht Bände. Und auch sonst ist der Aldi-Player keine schlechte Wahl.



Der neue DivX-Player von Aldi-Nord - der Medion MD 80796 – setzt auf den bewährten Mediatek Chip 1389DE. Die DivX-Kompatibilität ist damit sehr hoch und es funktionieren sogar die Menüs und Kapitel von DivX 6.

Hardware

Der Medion MD 80796 steckt in einem silbernen Plastikgehäuse in Standardbauform. Die Front ziert eine durchsichtige Blende, die links mit verschiedenen Logos beklebt ist, rechts Cardreader, USB-Anschluss und Kopfhörer mit Lautstärkeregler:



Frontansicht





Das orange Display und die fehlende Abdeckung des Cardreaders

Der Ausschalter befindet sich hinten nebst einem Umschalter auf Progressive Scan.

An Anschlüssen bietet der MD 80796 Video-Cinch, Komponenten (Progressive Scan) und Scart und die digitalen Ausgänge optisch und koxial sowie analog Stereo oder 5.1:



Die Anschlüsse

Schraubt man das nicht versiegelte Gerät auf, sieht es so aus:



Innenansicht

Das Gehäuse verwindet sich leicht, und wird nur durch den Deckel zusammengehalten, sonst hat man den Eindruck, es fällt gleicher auseinander. Das Zusammenschrauben gelingt nur mit Kraft, so sehr verzieht sich das Gehäuse.

Innen befindet sich das Board mit Mediatek-1389DE:



Das Board mit dem MTK-Chip

Die Kabel sind teilweise mit Heißkleber gegen Verrutschen gesichert. Bei der folgenden Bastelkonstruktion werden Kabel durch einen Ferritkern geleitet, alles wird mit Heißkleber gesichert:



Kabel werden mit Heißkleber im Zaum gehalten

Das Testgerät klapperte innen, weil sich Heißkleber gelockert hatte.

Das nicht benannte Laufwerk fährt fast vollständig aus, ist recht leise aber ziemlich instabil.

Die Tasten der Fernbedienung sind eindeutig zu klein geraten, der Funktionswinkel stimmt, Druckpunkte fehlen:



Zu kleine Tasten: Die Fernbedienung

USB wird hier nicht weiter untersucht. Zu hoch ist die Fehleranfälligkeit. Ob USB-Festplatten überhaupt laufen (bei diesem Modell gar nicht vorgesehen), ist Glückssache.

Die Hardware ist insgesamt schlecht verarbeitet, das Laufwerk recht instabil, die Fernbedienung zu schlecht.

Positiv: Das Gerät schaltet sich nach einigen Minuten ab, wenn man es nicht benutzt.

Codefree schalten

Der MD 80796 lässt sich mit folgender Prozedur codefree schalten, die man im Blindflug absolvieren muss, da absolut nichts angezeigt wird:

1. Lade öffnen
2. Clear drücken
3. 1 - 3 - 6 - 9 eingeben
4. 0 für Regional Code 0 eintippen. Es erscheint nichts auf dem Bildschirm!
5. Lade schließen und ausschalten. Nach dem erneuten Einschalten ist das Gerät codefree.

Überzeugen kann man sich davon, wenn man im Setup 1 - 3 - 7 - 9 eingibt:



Bei Region Code 0 ist der Player codefree.

Hier sind auch die Firmware-Versionen zu sehen. Macrovision lässt sich anscheinend nicht abschalten.

Firmware

Die verwendete Firmware-Version ist die 4D.00.01.0C (siehe Bild oben). Zurzeit gibt es kein Update, auf Medions Website gibt es derzeit überhaupt keine Informationen zu diesem Gerät.

Bei den folgenden Tests wurde unter anderem die DivX-Test-CD v2 verwendet.

DivX 3.11 bis DivX 6.x und XviD

Zuerst die beste Nachricht: Der MD 80796 unterstützt DivX 6 vollständig. Das heißt, dass insbesondere Menüs und Kapitel funktionieren, mehrere Ton- und Untertitelspuren im Container kann er natürlich auch spielen – das können die meisten Player schon länger.

Erst Anfang Dezember brachte DivX Labs die DivX Media Tools heraus – ein SDK vorwiegend für Entwickler, die damit ihre eigenen Tools bauen können. In diesem SDK wird beschrieben, wie die DivX-6-Features wie Menüs und Kapitel funktionieren und dass man dafür eigentlich nur ein XML-File mit den entsprechenden Tags schreiben muss Alle Assets wie Video- und Tonspuren sowie Bitmaps für die Menüs u.a. werden mit einem solchen XML-File zu einem kompletten Film zusammengebaut.

Auf der genannten Seite gibt es auch Beispiele für DivX-6-Filme wie die Revelations-Demo, ein sehenswerter Star-Wars-Verschnitt mit guten Effekten. Legt man diesen Film in den Medion, erscheint dieses Hauptmenü:



Das animierte Hauptmenü mit Kapitel- und Optionen-Menü sowie natürlich Sound.

Hier geht’s schon ganz ordentlich zur Sache: Klasse Sound und richtig gut animierte Grafik ergeben ein prima Hauptmenü. Dieses hat drei Menüpunkte: Play, Kapitel und Optionen, die mit den Tasten des Steuerkreuzes angewählt werden. Welchen Menüpunkt man ausgewählt hat, ist aber nur an einem kleinen, hellblauen Punkt erkennbar, der im Bild unter Movie zu sehen ist. Das könnte man schon grafisch besser kenntlich machen.
Wählt man das Kapitelmenü, wird zunächst ein kleiner Übergangs-Film abgespielt. Auch das ist gut gemacht, danach erscheint dieses Kapitelmenü:



Ein DivX-Film mit 8 Kapiteln, animiertem Hintergrund und animierten Kapitel-Buttons

Auch dieses Menü ist voll animiert und mit Sound unterlegt. Über die kleinen blauen Zahlen lassen sich die insgesamt 8 Kapitel anwählen. Das ist optisch schon besser erkennbar als im Hauptmenü. Die Zahlen sind kleine Bitmaps, die über den Film drüber geblendet werden. Damit man diese „Schaltflächen“ mit der Fernbedienung anfahren kann, müssen kleine sensitive, rechteckige und unsichtbare Bereiche definiert werden, die auf die Fernbedienung bzw. beim PC auf die Maus und die Cursor-Tasten reagieren. Diese sensitiven Bereiche korrespondieren in diesem Beispiel aber nicht hundertprozentig mit den Zahlen, sondern liegen etwas daneben. Diesen kleinen Fehler entschuldigen wir aber gern.

Das Optionen-Menü erlaubt die Wahl der Tonspur, die Revelations-Demo bietet drei:



Die Auswahl der Tonspur im Optionen-Menü. Der mittlere Menüpunkt ist angewählt. Wie man sieht, ist die Grafik nicht hundertprozentig (der Kreis ist etwas zu weit nach links gerutscht).

Während der Film läuft, gibt es keine Möglichkeit, zum Hauptmenü oder irgend einem anderen Menü zurückzukehren. Hier hat man wohl schlicht vergessen, eine entsprechende Taste damit zu belegen. Das ist aber auch der einzige echte Nachteil bzw. größere Fehler.

Kapitel werden wie gewohnt mit den Skip-Tasten geschaltet, allerdings kann es mehrere Sekunden dauern, bis der Sprung ausgeführt wird. Tests ergeben, dass bei DVDs schneller gesprungen wird als bei CDs. Besonders der erste Sprung dauert ziemlich lange, danach geht es schneller. Springt man ständig hin und her, ist die Geschwindigkeit erträglich. Allerdings muss man hier schon anmerken: Das muss schneller werden.

Die 3 Tonspuren sowie die Untertitelspur dieses Films lassen sich mit den entsprechenden Tasten umschalten, allerdings trübt hier wie überall die Fernbedienung den Genuss erheblich, die Tasten sind einfach zu klein geraten.

Auch sonst ist die DivX-Unterstützung perfekt: GMC (mit einem Warp Point), Qpel und B-Frames laufen einwandfrei. Bitraten sind bis unglaubliche 12 500 kbs möglich, mehr haben die Testfilme nicht. Die Grenze ist damit noch nicht erreicht. Hier zeigen sich klar die exzellenten DivX-Fähigkeiten des Mediatek-Chips.

GMC funktioniert zwar nicht bei XviD, dafür laufen aber Qpel und Packed Bitstream. Letzteres ist eine Besonderheit bei Playern mit Mediatek-Chip – die meisten spielen Packed Bitstream nur unter leichtem Ruckeln ab.

DivX 3.11 High und Low Motion läuft bis zu den getesteten 6000 kbs sauber auch mit WMA-Spuren. Zwei WMA-Spuren lassen sich sauber schalten.

Drei Tonspuren gemischt als AC3 448 kHz, MP3 vbr oder cbr (bis zu den getesteten 320 kbs) laufen einwandfrei und lassen sich nahezu verzögerungsfrei umschalten.

Die Skalierung ist ziemlich gut: Von x=480 bis x=720 in 16er-Schritten wird links und rechts kaum etwas abgeschnitten, das Seitenverhältnis bleibt somit annähernd konstant. Lediglich in der Höhe unterscheiden sich die verschiedenen Auflösungen manchmal um 1 bis 2 Zeilen.

Goto funktioniert wie erwartet durch Eingabe einer Zeit. Spulen verläuft flott 2/4/8 und 16fach.

MPEG4-Untertitel

Die Untertitel im DivX-6-Container sind etwas „angefressen“, die Darstellung ist nicht ganz sauber. Hier ein Beispiel für eine gute Darstellung:



Die Untertitel im DivX-6-Container werden nicht sehr sauber dargestellt. Oben sieht man die Anzeige der verbleibenden oder vergangenen Zeit (Display-Taste), darunter die Anzeige beim Umschalten einer Tonspur.

Manchmal verschwinden die Untertitel auch fast. Irgendetwas stimmt hier noch nicht. Dieser Effekt zeigt sich übrigens auch am PC, ist also nicht dem Player anzulasten.

Srt-Untertitel sind zwar schwarz umrahmt, aber nicht mit einem Kasten hinterlegt. Die Lesbarkeit ist mittelmäßig bis gut. Auch könnten die Untertitel etwas tiefer angezeigt werden:



Die Darstellung von Srt-Untertiteln ist nicht die beste, aber noch ganz OK.

Sonst sind alle Untertitel-Formate mittig zentriert und haben bis zu 34 Zeichen pro Zeile. Es werden maximal 3 Zeilen angezeigt. Bis zu drei Srt-Spuren lassen sich zügig schalten (mehr Spuren wurden nicht getestet). An weiteren textbasierten Untertiteln unterstützt der MD 80796 MicroDVD, SubStation Alpha, und SAMI, bei SAMI wird die zweite Spur nicht sofort angezeigt, sondern erst nach einigen Sekunden.

DVD-Untertitel im sub/idx-Format werden erwartungsgemäß nicht angezeigt, dazu muss man die Firmware wohl etwas liebevoller gestalten. Player wie der Philips DVP-3010 können das einigermaßen.

DivX Video on Demand

Der MD 80796 ist DivX-zertifiziert. Das bedeutet unter anderem, dass DivX Video on Demand (VoD) möglich ist. Dazu registriert man den Player bei DivX VoD, indem man dort den Registrierungs-Code aus dem Setup eingibt:



Der Registrierungs-Code für DivX VoD.

Man erhält ein spezielles Freischalt-File für den Player, das auf eine RW gebrannt und abgespielt wird. Bei Erfolg erscheint diese Meldung:



Der Player wurde erfolgreich für VoD freigeschaltet.

Legt man nun einen DRM-geschützten DivX-Film ein, so erscheint folgende Meldung:



Dieser DRM-geschützte Film lässt sich genau 10 Mal auf einem registrierten Player abspielen.

Die Registrierung muss für jeden Player erneut vorgenommen und die ganze Prozedur (Freischalt-File etc.) durchgeführt werden. Die Limitierung durch das DRM gilt dann für jeden Player einzeln. Steht der Counter auf Null, lässt sich der Film auf diesem Player nicht mehr abspielen (wohl aber auf anderen, die noch nicht „verbraucht“ sind). Auch ein Flashen der Firmware hilft in aller Regel nicht.

Als DivX-Player ist der MD 80796 ein echter Knaller. Schade nur, dass man das nicht vorher weiß.

Nero Digital

Nero Digital Standard Profil funktioniert tadellos. Die MP4-Filme werden zügig gestartet, zwei Ton- und zwei Untertitelspuren lassen sich schnell umschalten:



Fast schon zu groß: Untertitel bei Nero Digital

Sogar 5.1-Ton kann der MD 80796 wiedergeben. Das ist mehr, als versprochen wird (und steht im Gegensatz zum Sample der DivX Test CD v2, CONT-3C, das nicht läuft!):



Dieser Nero-Digital-Film mit 5.1 AAC LC läuft auf dem MD 80796 (Bild am PC gemacht).

Kapitel lassen sich zwar schalten, aber nur recht langsam, immerhin noch schneller als bei DivX 6. Wie bei DivX und bei allen anderen Formaten (auch MP3 und JPG) werden überhaupt keine Informationen über den Film angezeigt, weder welches Kapitel gerade läuft, noch irgendeine Information über Tonspuren oder das Bild. Auch das Display zeigt nur die abgelaufene Zeit und die Tracknummer. Das kann man wohl lieblos nennen.

(S)VCD, MVCD und MPG-Dateien von DVD

Bei SVCD werden zwei Tonspuren aber keine Untertitel unterstützt – dieses Verhalten zeigen die meisten MTK-Player.

Die Digest-Taste zeigt folgendes Menü:



Navigation bei SVCD

Im folgenden Menü wählt man einen bestimmten Track oder lässt sich eine Vorschau eines Tracks anzeigen: Bei dieser Vorschau werden Bilder eines Tracks im Abstand von 10 Minuten angezeigt (PBC muss dazu auf Off stehen):



Die Track-Vorschau.

Hier kann man auch zu einem bestimmtem Zeitpunkt springen (entspricht Go To).

PBC On (Playback Control für Menüfunktionen) sowie die Vorschaufunktionen laufen jedoch nur bei echten (S)VCDs, nicht wenn MPEG-Dateien von DVD abgespielt werden.

Mit TSCV erstellte (S)VCD-Menüs laufen richtig. Beim Start der CD wird das Menü angezeigt, das jederzeit mit der Return-Taste erreichbar ist (PBC muss dazu mit der Titel Menu/PBC-Taste eingeschaltet werden). Durch Drücken einer Zifferntaste wird ein Track gestartet. Manchmal fehlt jedoch der Ton, offenbar kommt es darauf an, wie die MPG-Clips geschnitten sind.

Das Spulen von (S)VCDs und MPEG1-Derivaten wie MVCD erfolgt flott mit 2/4/8/16.

Zoom erfolgt in Stufen von 1x/2x/3x/4x, verkleinern ist nicht vorgesehen.

Alle getesteten MPEG1/2-Derivate wie KVCD, MVCD, (S)VCD und RSVCD laufen auch als NTSC einwandfrei von DVD.

Die SVCD-Funktionen sind damit einigermaßen gut gelungen, wenn auch die fehlenden Untertitel stören.

UDF-Formate

UDF-Formate laufen in den getesteten Versionen 1.02, 1,50 und 2.01. Die Testfilme sind MPEG2-TV-Aufnahmen und ca. 4 GByte groß mit einer Laufzeit von ca. 100 - 200 Minuten. Alle Formate werden sauber bis zum Ende durchgespielt und sogar Goto funktioniert einwandfrei und schnell. Das Display zeigt die richtige Zeit an. Mit der halbwegs flotten Spulfunktion kann man von insgesamt ganz brauchbarer Navigation sprechen. Das kann sonst kein mir bekannter Player.

Standalone Tonformate

An Standalone Tonformaten werden MP3 vbr, cbr, Pro und 5.1 sowie WMA Standard (nicht Pro) erkannt, kein AC3 oder AAC. Ogg Vorbis-Dateien werden zwar angezeigt, aber nicht abgespielt. Der Dateibrowser zeigt 14 Zeichen pro Titel an:



Etwas knapp geraten: Dateinamen werden nur mit 14 Zeichen angezeigt.

Das rechte Fenster wird nie genutzt.

Die Navigation erfolgt etwas mühsam mit den Auf- und Abtasten oder durch Eingabe einer dreistelligen Zahl, wobei aber bei der Test-DVD bei 649 Schluss ist. ID3 Tags v1 oder v2 werden nicht angezeigt.

Außer der abgelaufenen oder noch verbleibenden Zeit sind dem Gerät keinerlei Informationen über die Dateien zu entlocken.

Zufallswiedergabe funktioniert im Ordner, nicht jedoch ordnerübergreifend. Das Display zeigt die abgelaufene Zeit, sowie die Tracknummer an. Für MP3-Wiedergabe muss also das TV-Gerät eingeschaltet sein.

Während ein Song läuft, kann man weiter durch die Ordner navigieren und zum Beispiel parallel eine Diashow betrachten.

Eine Besonderheit fällt jedoch auf: Mit der 3D-Taste lässt sich der Sound deutlich hörbar beeinflussen. Zur Auswahl stehen Rock, Pop, Live, Dance, Techno, Klassik und Soft.

Die Lautstärke ist hoch, die Tonqualität subjektiv gut.

Die MP3-Funktionalität ist damit vorhanden, fällt aber kaum durch Besonderheiten auf. Der Browser ist eher dürftig ausgefallen.

JPG-Bilder und Diashows

JPG-Bilder werden bis zur Testauflösung von 3000x2250 sauber skaliert und zügig angezeigt. Es gibt eine Vorschau im Browser:



Die JPG-Vorschau: Auch hier werden Dateinamen nur mit 14 Zeichen angezeigt.

Bilder lassen sich drehen, und spiegeln, aber nicht zoomen, Übergänge gibt es keine.

Die JPG-Wiedergabe ist damit zwar eher mager ausgefallen, Diashow mit Musik kann sonst aber kaum ein Player.

Setup

Das Setup ähnelt dem anderer MTK-Player, ist aber bei den Funktionen deutlich reduziert:



Die allgemeinen Einstellungen





Die Einstellungen für die Lautsprecher





Einstellen der Kanalverzögerung





Weitere Audio-Einstellungen

Die vollständigen Testergebnisse befinden sich wie immer in der DVD-Player-Datenbank.

Rekordverdächtig

Dieser Aldi-Player bricht gleich mehrere Rekorde: Einer richtig schlechten Verarbeitung, gepaart mit lieblosen, kaum vorhandenen Onscreen-Menüs und einem schwachen Setup steht eine exzellente DivX-Wiedergabe inklusive DivX 6 gegenüber sowie eine sehr gute Nero-Digital-Unterstützung und die Fähigkeit UDF-Formate wiederzugeben. Das ist schon was Besonderes.

(S)VCDs laufen sauber. Bis auf die fehlenden Untertitel gibt es keine Beanstandungen. Im MP3- und JPG-Bereich gibt es keine Besonderheiten, außer vielleicht der Diashow mit Ton.

Pro

  • Perfekte DivX-Wiedergabe inklusive Menüs und Kapiteln (XviD leicht eingeschränkt)
  • Sehr gute Unterstützung von Nero Digital
  • UDF-Formate werden recht gut unterstützt

    Contra

  • Schlechte Verarbeitung
  • Keine Untertitel bei SVCD
  • Dateinamen im Browser zu kurz
  • Wenig informative Onscreen-Menüs
  • funktionsarmes Display
  • Schlechte Fernbedienung

    DVD-Player: Medion MD 80796
    Hersteller: Medion
    Anbieter: Aldi Nord
    Preis: 49,99 €

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    Test weiterer Discounter-Player:
    Targa DP-5200x von Lidl
    Tevion 7000 von Aldi Süd

    (c) www.movie-player.de, 11.12.2005

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    Re: Test: DivX-Player Medion MD 80796 (Punkte: 1)
    von 4nu am Sunday, 11.December. @ 10:21:10 CET
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    Sehr gelungener Test, kann man in allen Punkten zustimmen !

    mfG
    4nu



    Re: Test: DivX-Player Medion MD 80796 (Punkte: 1)
    von nemoamy am Friday, 16.December. @ 07:24:50 CET
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    Sehr guter Test, lässt sich gut lesen.
    Vor allem wird auf alles eingegange, so dass jeder für sich entscheiden kann, was für ihn wichtig ist und was nicht. (Für mich ist es z.B. ... egal wie gut das OSD ist, wie oft benutze ich das schon...)!!!
    Was ich auch sehr gut finde ist, dass erklärt wird wie der Player Code-Free geschaltet werden kann. (habe nämlich eine NBA-DVDs aus USA mit Code 1)
    Ciao nemoamy